Home > Veranstaltung > Überlebenskampf
23 November, 2026
19:00
Neues Rathaus, Ratsplenarsaal, Martin-Luther Ring 4, 04109 Leipzig
[contact-form-7 id="765" title=""]
Israel und Deutschland drei Jahre nach dem 7. Oktober
In seinem Buch Überlebenskampf. Kriegstagebuch aus Nahost erzählt Arye Sharuz Shalicar von einem Israel im Ausnahmezustand zwischen Trauma, Selbstbehauptung und politischer Zerreißprobe.

Drei Jahre nach dem Hamas-Massaker ist Israel ein anderes Land. Der Krieg und die anhaltende existenzielle Bedrohung haben die israelische Gesellschaft geprägt.
Arye Sharuz Shalicar ist in Deutschland als Sohn persisch-jüdischer Eltern aufgewachsen und wurde früh mit Antisemitismus konfrontiert. Er zog 2001 nach Israel, diente in der Armee und wurde später der deutsche Sprecher der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte. Als Sprecher der IDF versuchte Shalicar während des Krieges, deutschen Medienvertretern und Spitzenpolitikern die neue Realität Israels und des Nahen Ostens zu erklären.

Der Hass auf Israel und der Antisemitismus sind seit dem 7. Oktober weltweit angestiegen, auch auf Deutschlands Straßen, in Hochschulen und der Kulturszene. Gemeinsam mit dem liberalen Politiker Bijan-Djir Sarai und Lorenz Beckhardt, dem Gründungsvorsitzenden des Verbandes Jüdischer Journalistinnen und Journalisten, spricht Shalicar über die Folgen des 7. Oktober, das Israelbild in Deutschland und in den Medien. Wo verläuft die Grenze zwischen legitimer Kritik an Israel und Antisemitismus?

Ein persönlicher Abend über ein Land im Ausnahmezustand und die Situation von Jüdinnen und Juden in Deutschland.

Dies ist eine Kooperationsveranstaltung mit der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, der Deutsch-Israelischen-Gesellschaft und dem Hentrich & Hentrich Verlag.

Hier können Sie sich verbindlich für die Veranstaltung anmelden