Home > Veranstaltung > Weltwährung Euro: Europas Aufstieg oder politische Illusion?
30 November, 2026
18:00
virtuell via Zoom,
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Fokus Wirtschaftspolitik mit Michael Hüther, IW Köln und Gunther Schnabl
Der Euro ist nach dem US-Dollar die zweitwichtigste internationale Währung, steht aber weiterhin deutlich in dessen Schatten. Angesichts geopolitischer Spannungen um US-Präsident Donald Trump und einer hohen Staatsverschuldung der USA stellt sich die Frage: Kann Europa mit dem Euro die Dominanz des Dollars herausfordern? Welche Rolle spielen dabei gemeinsame EU-Anleihen (Eurobonds), eine vertiefte Kapitalmarktunion und das Vertrauen in die Geldwertstabilität, welches mit den prekären Staatsfinanzen Frankreichs Schaden nehmen könnte?

Im Webtalk diskutieren Prof. Dr. Michael Hüther vom IW Köln und Gastgeber Prof. Dr. Gunther Schnabl, welche Voraussetzungen der Euro erfüllen müsste, um international an Gewicht zu gewinnen. Denn mit dem Weltleitwährungsstatus ist das Privileg verbunden, höhere Staatsschulden zu geringeren Zinsen finanzieren zu können.

Die Reihe Fokus Wirtschaftspolitik nimmt monatlich die Herausforderungen der deutschen Wirtschaft in den Blick, welche stark an internationaler Wettbewerbsfähigkeit verloren hat. Geldwertstabilität, Ausgabendisziplin, Wettbewerb und Bürokratieabbau sind Kernziele einer liberalen Wirtschaftspolitik, hin zu einer Erneuerung der Sozialen Marktwirtschaft im Sinne Ludwig Erhards. Unser Gastgeber Prof. Dr. Gunther Schnabl, Direktor des Flossbach von Storch Research Institute und Professor an der Universität Leipzig, diskutiert mit Experten aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Verbänden, wie Deutschland wieder wettbewerbsfähig werden kann.

Dies ist eine Kooperationsveranstaltung mit der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit .

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